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Bild(n)er bilden & klingen

Auf dem Feld der Herzens - und Geisteskunst erhebt sich der Tempel der schöpferischen Unendlichkeit der Liebe. Aus Form, Farbe, Ton, Gestalt, Energie -  bildet sich edles Menschenwesen, bildet sich die Seele. Seele sprechen lassen ist existentiell und ermöglicht Innenbilder wahrzunehmen, die sich uns in Träumen, im Wachzustand, als Zeichen und Symbole, erschließen und jedem Menschen, jederzeit gehören. Diese Seelenbilder sollen vom irdischen aufgefangen und dem himmlischen zurückgespiegelt werden. So entsteht ein schöpferischer Kräfteaustausch, nährend der Geisterfüllung.


Wirksam dieser Innenbilder als Bilder-Seele-Kräfte im Menschen, die aus dem Unbewussten und der Akasha rufen, transformieren sich in klingender, fühlender Ich-Natur. Im Moment der Synchronizität zwischen Seele und Ich, zwischen Frage und Antwort, Leere und Schöpfung ist Zauber am Werk. Es ist kontinuierliches Selbst-ständiges, innerliches bilden und klingen, dem sich der Bildner hingibt. Klingen, verbinden, beseelen, bilden, füllen und endzeitlichen sind die sechs inneren Zugänge und Ausgänge meiner Bildschöpfungen.


Der Gemäldezyklus "Ode to emotion":

ist eine emotionale und seelische Reise in sieben Bildern und sieben Gedichten, die in sich klingen, verbinden, beseelen, bilden, füllen und endzeitlichen.


klingen

Zum Wiener fantastischen Realismus verspürte ich immer schon eine tief-schöne Liebe und Bewunderung. Ebenso zum Jugendstil mit seiner sinnlichen, naturbewussten und verträumten Dekoration, den floralen Formen, durchdachten, melodischen Elementen, Symbolen und verschnörkelten Linien - welch musikalisches Naturgefüge. Wie ein wandeln der Seele in der Musik, aus der Musik. Erstes, was dem Bildner neben Bildkomposition als eine Herausforderung strebt, sind die Elemente und Figuren melodisch anzureichern, dass dem Betrachter nicht nur den Sehsinn, sondern auch den Hörsinn öffnet.


Kommt und hört mit mir ins Kunstwerk der Musik hinein
Bildtitel: Musik im Kunstwerk

verbinden

Das Kunstwerk trägt des Bildners Seelenstimme und soll sinnenhaftes übermitteln, was in erster Linien dem Menschen, seiner Entwicklung und Natürlichkeit dienlich sein soll. Dazu gehören: Impulse der Bewusstseinsreflexion, Visionen zur Schwingungserhöhung, Anregungen, die auf Herzensbildung und Seelenfrische reflektieren, um den Menschen als vielschichtiges Wesen wiederherzustellen. Bildner bedienen sich der schöpferischen Verbindung, überdimensionale Brücken zu bauen. Vom Hochfeld der Sternenbrücken in die Seelenwelt und von diesem inneren nach außen in die Materiewelt. Schwingt das Bild im Außen, gelangt es von dort wieder ins Innere des Bildbetrachters und lebt sich in seinem Weltenbild ein. Dieses reiche Weben im stetigen Verbindungsaustausch zwischen Seeleninhalten ist das Baumaterial der Akasha und der übersinnlichen Dimensionen. Kunstwerke sollen die Innenwelt bewusst öffnen und erweitern - zum Gedeih des Menschen und des Erhabenen. Diese Brücken gilt es zu bauen und dabei ist das gesamte Wesen gefragt.


Bildtitel: Liebesbeweis

beseelen

Die Meister-Geister des Jugendstils und fantastischen Realismus sind mir Quelle zur Inspiration, Erweiterung, Innenbildung und Mitschwingung, denn die Jugendstilkunst ist ein Gesamtkunstwerk und offenbart sich als Kunstwesen und Lebegeist wie keine andere Kunstrichtung. Ein Stil, der die Natur in die Stadt bringt und in ein singendes, ästhetisches, lebendes Ambiente verwandelt. Solch eine feine Gestaltung der Welt steht für eine wertschätzende Haltung zu "Naturhaltigkeit" in und um den Menschen. Dem Bildner gilt vor allem Maske und Rolle abzulegen, um seine pure, authentische, ätherische Natur, seine reinste Essenz als Seelenwesen herauszu-werken. Ein umfassendes Seelenwerk zu schaffen, welches den Menschen warm umfängt. 


Bildtitel: Tränen des Frühlings

bilden

Es liegt demnach in der Aufgabe fantastischer Bilder, die Auslösung tiefer Berührung, Erfahrung durch diese Bilder-Seele-Kräfte in des Betrachters Kern zu gießen. Diese Bilder-Seele-Kräfte der Kunst sind archetypisch, urbildlicher Imagination und projizieren Erinnerungen im Zyklus von berühren, bilden, aufblühen. Diese Bildung ist eine innere, keine äußerliche. So wie es in Inner-Erde Welt gibt, existiert im Menschen Inner-Welt. Diese Inner-Welt ist über das Herzenstor verbunden mit dem Weltselbst. Diesem Weltselbst muss

man mehr Beachtung und Wichtigkeit einräumen.


Aus dieser Motivation heraus gründete ich den Kulturverein "Faszinosa - Welt der Innenbildung". Um wieder ganz Menschwesen werden zu können, als Makroantropos (wie Novalis es treffend beschreibt) zu wirken, sich diesem Naturkern als multidimensionales Wesen zu nähern, sich an dieses höhere Wesen zu erinnern; das wird Aufgabe der "neuen" Zeit werden. Durch das Modellkonzept der Innenbildung soll die vielseitige Einigkeit der Schöpfung im Sinne der Ganzheit und "Naturhaltigkeit" des Einzelnen, durch Ko-Kreationen und Projekte erlebbar gemacht werden. Kunst, Musik, Fantasie, Märchen wandelt sich zu einem "Weltselbst" als Urkraftwerk in dem Fortgang zu höherer Formung passiert. Das Weltselbst wird in meinem neuen Buch "Die Riffbildner - über die Seheswürdigkeit in uns" erzählerisch übermittelt. Eine Hommage an den inneren Reichtum im Menschen.





Bildtitel: Sarg Gedanke

füllen

Das Äußere stellt die Frage nach dem Werden, das Innere stellt die Frage nach dem Sein. Beides zusammen eröffnet uns die Antwort laut Gustav Jung: "Werde, der du bist!" Der Mensch in seinen Kern, ist alles, ist gesamt, ist pure Fülle. Der Bildner fühlt aus seiner innersten Fülle und füllt seine Bilder-Seele-Kräfte in Form von Herzens - und Geisteskunst, in die äußere Welten-Fülle ein, in die nächste Innere des Betrachters. Alles ist innig.


Bildtitel: Angler im Spiegel

endzeitlichen

Ars longa, vita brevis! In jeder Kultur und Zeitepoche gilt es leere Kelche zu füllen, aus dessen wahre Fülle Schöpferkräfte, Unsterblichkeit, Spiele und Schönheit sich bereichern. Durch das gesamte Erleben von Klingen, verbinden, beseelen, bilden, füllen, endzeitlichen im eigenen Wesen hebt sich das Ende der Zeitmatrix auf. Schwelgen in der Schöpfung als durchflutende, transformierende Antenne. Sender und Empfänger zugleich sein, ist gegenwärtig, all-einig - da ruht sie die Gesamtheit des Menschen.


Bildtitel: Hormonie

Der Wandel beginnt immer mit der Berührung im Herzen, als der direkter Bote zur Seele und die Seele als Bote zum Geiste.



Alles Schöne



Die Fantastilliadin Clarissa Reinwein



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